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Mein Advent

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21.12.2011 |

Advent

Wir wollten wissen: Welche Rituale liegen Ihnen in der Adventszeit am Herzen? Und was macht Ihnen besonders Freude? Hier nun Ihre Einsendungen. Die Gewinner der weihnachtlichen Preise erhalten demnächst Post von uns.

Wie wir den Advent erleben: Wenn es mein Dienstplan erlaubt, besuchen wir das jährliche Weihnachtskonzert in unserer Gemeinde und ich werde den Gottesdienst für verweiste Eltern besuchen, den gestaltet die Nachbargemeinde. Unsere Wohnung wird geschmückt. Das Wichtigste dabei ist der Herrnhuter Stern. Er muß am 1. Advent auf dem Balkon die Adventszeit einleuchten. Er wird bis zum 6. Januar von Weihnachten künden. Ich richte mir für die Adventszeit immer noch Resturlaub ein und verbringe ihn mit Plätzchenbacken, Geschenke vorbereiten und etwas Zeit für mich. Auch hat mein jüngster Sohn Geburtstag und die erste Kerze brennt dann auch an unserem Adventskranz, selbstgemacht und auch dekoriert. Wir arbeiten in der Altenpflege und bevor bei uns der Weihnachtsbaum am Heiligenabend erstrahlt, werden wir mit unseren Kindern unseren "Alten" eine kleine Weihnachtskaffeerunde ermöglichen, mit gemeinsamer Andacht und Musik und natürlich Kerzen. Dann können wir zu unserer heiligen Nacht aufbrechen. Die Christmesse in unserer Gemeinde besuche ich am späten Abend, ganz für mich. Nichts Weltbewegendes, aber das Mögliche machbar machen, auch wenn wir berufstätig sind. Es ist schon eine besondere Zeit, die Adventszeit und sie gibt uns wieder ganz viel.

Bärbel U., Karlsruhe

 

Am Advent liebe ich die Vorfreude und die Vorbereitung auf Weihnachten:
Die Wohnung weihnachtlich schmücken, jeden Tag eine kleine Überraschung im Adventskalender, Plätzchen backen und gemütlich bei Tee und Kerzenschein Weihnachtslieder hören.
Damit ich dass auch in Ruhe genießen kann und die Adventszeit nicht so stressig wird, besorge ich alle Geschenke schon im November.

Kerstin S., Kassel

 

Mir ist besonders wichtig, dass der Advent auch wirklich in der Adventszeit stattfindet. Deswegen vermeide ich es, schon im Oktober im Supermarkt Weihnachtsplätzchen zu kaufen. Auch die Wohnung wird erst am Vortag des 1. Advents geschmückt. Es ist heutzutage nicht sehr einfach bei all dem Rummel, aber die Adventszeit ist immer noch eine besondere Zeit der Erwartung. So sehr ich das Plätzchenbacken, die weihnachtliche Musik und die Geschenke mag - das kostbarste sind immer noch die stillen Momente, in denen ich dem Kind in der Krippe ganz persönlich begegne.

Heike H., Berlin


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